Medizinische Versorgung

Unterstützung bedürftiger älterer Menschen

Stellvertretend für diese Projekte  finden Sie hier eine Auswahl:

Khun Mogkol - Thailand

lebensrettende medizinische Versorgung

 

Khun Mongkol, Vater von 4 Kindern (1, 6, 8, 11) arbeitete als Bau­unter­nehmer in Khukhak und konnte bei der Tsunami-Katastrophe mit lebens­bedrohlichen Verletzungen gerettet werden. Er wurde mehr­mals im Krankenhaus operiert, hatte Sand im ganzen Körper. Dieser ist von gro­ßen Narben stark gezeichnet, Schläuche hängen aus seiner Brust, da er regelmäßig ins Krankenhaus zum Ausspülen muss. Er hatte Probleme mit dem Gehen und trotzdem wollte er wieder ar­beiten, um seine Familie zu ernähren. Aufträge gäbe es genug. Die Medikamente bezahlte die Regie­rung, jedoch nicht die Fahrten ins Krankenhaus, in dem er selbst 1 ½ Jahre nach dem Tsunami regelmä­ßig untersucht werden musste. Khun Mongkol konnte zu einigen Un­ter­suchungen nicht fahren. Wir ermög­lichten Mongkol die re­gelmäßi­gen Fahrten ins Krankenhaus, sowie wei­tere lebensrettende Untersu­chungen und halfen ihm eine erneute Existenz als Bauunternehmer aufzubauen, um seine Familie zu ernähren.

Khun Lersuk - Thailand
Finanzierung einer Spezialtherapie

 

Ein älterer Mann, der dringend eine Spezialtherapie benötigte, da er sich mit Medikamenten nur mühsam bewegen konnte.

Khun Chanyah Hasdee - Thailand
Spezialbehandlungen


Chanyah Hasee kommt aus Khao Lak und liegt immer noch im Krankenhaus in Bangkok, um ihre Wunden weiterhin versorgen zu lassen. Die Bilder ihrer Verletzungen berühren uns sehr, zumal wir uns noch gut erinnern, wie schwierig unsere kleinen tiefen Wunden heilten und wie lange wir ins Krankenhaus mussten, um diese ausreinigen zu lassen. Hier sehen wir ein Bein, an dem ca. 20 cm lang Muskelfleisch fehlt. Auch der Fuß weist unglaubliche Verletzungen auf.
Diese Frau wird noch lange nicht arbeiten können. Sie und ihre Familie benötigen dringend finanzielle Unterstützung zum Aufbau einer neuen Existenz, sowie für weitere Spezialbehandlungen.

 

Krankenhaus in Takuapa - Thailand    

Die naheliegenste Institution für Lichtblicks ersten Hilfsanlauf war das Krankenhaus in Takuapa. Hier wurden die Verletzten und Schwerverletzten versorgt, so auch wir. Im Februar 2005 gab es dort keine europäischen Tsunami-Opfer mehr, alle verbliebenen Patienten sind Thailänder. Einige der Schwestern erkannten uns wieder, so auch Miss Lamom Billasoy. Wir erinnerten uns daran, dass sie während der Operation unseres Sohnes zu weinen anfing. Nun erfuhren wir, warum: Sie hörte, dass ihr Freund, welcher einmal am Tag nach Phuket fährt, in einer Senke in Khao Lak von der Welle erfasst wurde. Alle Insassen kamen ums Leben. Und in den Momenten ihres größten persönlichen Leidens war sie damit beschäftigt, sich um uns zu kümmern…
Die Schwestern und somit das Krankenhaus in Takuapa unterstützte Lichtblick mit notwendigen Anschaffungen für die thailändischen Patienten.